Über uns

Unser Team

Jörn Petersen, Projektleitung.
Ich bin Diplom Sozialpädagoge, EX-IN Trainer und Supervisor. Ich arbeite seit über 20 Jahren im Bereich ambulante Psychiatrie. Mich begeistert es, Menschen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung anzubieten. Hierbei interessiert mich besonders, wie es gelingen kann, dass ich darin eine möglichst kleine Rolle spiele und das Wissen der Lerngruppe und der einzelnen Personen sich entfalten kann. Mein Anspruch ist es, bei allen Angeboten, die FOKUS entwickelt, auch die Menschen im Blick zu behalten, die über wenig Ressourcen verfügen. Ihnen sollen unsere Angebote in besonderem Maße nutzen.
joern.petersen@izsr.de

Christopher Lins (Projektkoordination)

Als Gesellschaftswissenschaftler ist es mir ein Anliegen, seelische Gesundheit im Zusammenhang von Systemen und deren Akteure zu betrachten und zu verstehen. Um Veränderungen für den Einzelnen zu erreichen ist es für mich deshalb unerlässlich neben dem Individuum immer auch die Gesellschaft als solche, sowie deren etablierte Werte und Normen sowie tradierten System in den Blick zu nehmen um dort nach möglichen Stellschrauben zu suchen.
Durch meine Arbeit für das Empowerment College kann ich an diesen Schrauben drehen und aktiv auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse in der Wahrnehmung von psychischer Gesundheit einwirken. Ob als Projektkoordinator oder als Dozent im koproduktiven Tandem, ich bin Teil gelebter Inklusion und rege so zum Nachfragen und Nachdenken an.
lins@izsr.de

Dominika Kühne (EX-IN, Projektmitarbeit)

„Es ist, wie es ist“

Ich weiß wie es ist sich als Nichts zu fühlen und sich selbst und die Außenwelt schwer ertragen zu können – ich musste erst lernen mich als Mensch zu fühlen und mit anderen Menschen auf gute Art in Kontakt zu sein.
Mein Recoveryweg führte mich über verschiedene Stationen zum Empowerment College Bremen.
In der Arbeit im Projekt ist mir wichtig andere Betroffene zu ermutigen das eigene Leben in die Hand zu nehmen, zu sich selbst zu stehen und sich selbst wertzuschätzen. Profis möchte ich näherzubringen, wie es sich auf der anderen Seite der Diagnose anfühlt.
kuehne@izsr.de

Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V.

Die Initiative … e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1982 im Zusammenhang mit der Auflösung einer psychiatrischen Langzeitklinik und der kritischen Auseinandersetzung mit der herkömmlichen, schulmedizinisch ausgerichteten Psychiatrie entstanden ist. Heute bietet die Initiative…e.V. psychosoziale, pädagogische und lebenspraktische Hilfen für psychisch kranke, suchtkranke, drogenabhängige und geistig behinderte Menschen insbesondere in Form des Ambulant Betreuten Wohnens an. Die Grundlage dieser empowerment- und recoveryorientierten Arbeit für diese Menschen ist deren Beteiligung an der konstruktiven Weiterentwicklung des Hilfesystems. Der Verein setzt sich in diesem Sinne für eine selbstbestimmte und eigenverantwortliche Lebensführung sowie für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der NutzerInnen ein.

Neben dem Bildungsträger FOKUS – Zentrum für Bildung und Teilhabe – unterhält die Initiative…e.V. Gemeinwesen orientierte und niedrigschwellige Angebote im „Wilden Westen“ in Gröpelingen und im Café ABSEITS in Osterholz-Tenever und bietet dort In-JobberInnen Beschäftigung.

Die Initiative…e.V. ist zu 100 % Gesellschafterin der IKJF (Initiative für Kinder, Jugendliche und Familien GmbH), der Comeback GmbH (Gesellschaft im ambulanten Drogenhilfesystem) und zu einem Drittel Gesellschafterin der GAPSY GmbH (Gesellschaft für Ambulante Psychiatrische Dienste GmbH). Gleichzeitig ist die Initiative…e.V. zu 100% Gesellschafterin der G.i.B. mbH, (Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH).

Weitere Informationen unter www.izsr.de

Fokus – Zentrum für Bildung und Teilhabe der Initiative … e.V.

FOKUS bietet Fortbildungen im Bereich ambulante Psychiatrie an. Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Bildungsarbeit. Die praktische Umsetzung von Enthospitalisierung, Beziehungsarbeit und Rehabilitation psychisch kranker und geistig behinderter Menschen hat die Initiative…e.V. dazu bewegt im Jahr 2000 FOKUS als Fortbildungsträger zu gründen.

FOKUS kooperiert seit vielen Jahren mit internationalen Partner*innen und koordinierte diverse EU-Projekte. Die Angebote von FOKUS sind an dem neuesten Stand der psychiatrischen Entwicklung und innovativen Konzepten orientiert.

Unsere innovativen Bildungskonzepte basieren auf Ansätzen von Inklusion, Empowerment, Recovery und stärken Menschen mit eigener Krisenerfahrung. Gleichzeitig bildet FOKUS Professionelle in der psychiatrischen Versorgung weiter und verbreitet so die in fachlichen und wissenschaftlichen Kooperationen gewonnenen Erkenntnisse zur Verbesserung des psychosozialen Systems. Neben einem hohen Qualitätsanspruch ist Vernetzung eine zentrale Grundlage der Arbeit von FOKUS.

FOKUS steht für Fortbildung, Organisationsentwicklung, Kompetenzerweiterung, Unterricht und Supervision.

Weitere Informationen unter www.fokus-fortbildung.de

Ex-In (experienced Involvement)

EX-IN ist ein Kurs, in dem Menschen mit Krisen und Psychiatrie-Erfahrung als Genesungsbegleiter*innen in der Gesundheitsversorgung qualifiziert werden.

EX-IN (experienced Involvement) bedeutet:
Beteiligung Psychiatrie-Erfahrener, Experten aus Erfahrung

Menschen mit Krisen und Psychiatrie-Erfahrung verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz.
Sie haben tiefgreifende Krisen durchlebt und überwunden. Dabei haben sie sehr individuelle Genesungswege beschritten.

Dem EX-IN Konzept liegt die Idee zugrunde, dass dieses Wissen um Genesung für die Psychiatrie-Erfahrenen nutzbar wird. Individuell, aber auch als Wir Wissen in der Psychiatrie-Selbsthilfe Szene. Und genauso als Werkzeugkoffer und Haltung, um zu bezahlten Fachkräften im psychiatrischen System zu werden.

Der Idee von EX-IN liegen die Überzeugungen zugrunde:

  • Jeder Mensch trägt das Potential zur Genesung in sich
  • Jeder Mensch kann Verantwortung übernehmen
  • Jeder Mensch kann an allen Entscheidungen, die sein Leben betreffen, beteiligt sein
  • Jeder Mensch weiß, was hilfreich für ihn ist

Weitere Informationen unter www.ex-in.info

Kooperationen

Arbeitnehmerkammer, Bremen (www.arbeitnehmerkammer.de)
Azienda Sanitaria Universitaria Integrata Di Trieste, Italien (https://asufc.sanita.fvg.it/de/)
Bremer Volkshochschule (www.vhs-bremen.de)
Bürgerhaus Oslebshausen e.V. (www.bghosl.de)
DGSP e.V. (www.dgsv.de)
Dr. Luciana Degano-Kieser, Berlin
EXPA e.V. (www.blog.expa-trialog.de)
EX-IN Deutschland e.V. (www.ex-in.de)
EX-IN Niedersachsen e.V. (www.ex-in-niedersachsen.de)
EX-IN Schleswig-Holstein (www.dgsp-sh.de)
Gesundheitstreff West (www.gtp-west.de)
Global Initiative on Psychiatry(GIP), Bulgarien (www.gip-global.org)
Gemeindepsychiatrischer Verband (GPV) West, Mitte, Süd, Nord
Harrie van Haaster
Hochschule Bremen, Fachbereich Soziale Arbeit (www.hs-bremen.de)
ibs, Bremen (www.ibs-bremen.de)
Implementing Recovery through Organisational Change(ImROC), England (www.nottinghamshirehealthcare.nhs.uk)
Institute for user participation and user policy (IGPB), Niederlande (www.igpb.nl)
Landesbehindertenbeauftragter Bremen (www.behindertenbeauftragter.bremen.de)
Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (www.lvpebremen.jimdofreee.de)
Lebenshilfe Bremen e.V. (www.lebenshilfe-bremen.de)
Martinsclub e.V. (www.martinsclub.de)
Netzwerk „Neuroleptika und Antidepressiva reduzieren und absetzen“
Netzwerk „Woche der seelischen Gesundheit“
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Polish Institute of Open Dialogue (PIOD) (https://otwartydialog.pl/)
Recovery College Berlin (www.recoverycollegeberlin.de)
Recovery College Gütersloh (www.recovery-college-gt-owl.de)
Recovery College Marburg
Recovery College Nottingham (www.nottinghamshirehealthcare.nhs.uk)
Recovery College South-West London (www.swlstg.nhs.uk)
Senatorische Behörde für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz (www.gesundheit.bremen.de)
Sozialzentrum Gröpelingen/ Walle – Fachdienst Soziales
Jane Rennison
Dr. Julie Repper